Ich bin ja überaus froh, dass es bis jetzt in Berlin noch nicht zu großem Schneefall gekommen ist. Es ist zwar arschkalt – im wahrsten Sinne des Wortes – aber das einzige was es tut: Es flockt.

Flocken, in der Verbalisierung, bedeutet: ab und zu kommt so eine kleine weiße Flocke auf den Bürgersteig heruntergesegelt, schmilzt dort aber unversehens und verschwindet somit im Kreislauf des Wassers.

Flocken, als Aggregatszustand, findet man bei Milch wenn man sie zu Käse verarbeitet oder wenn sie langsam sauer wird und sich nicht mehr um den Kaffee schlingt.

Flocken, als Getreideprodukt, werden in der Werbung meist als Cerealien kommuniziert, sind in Wirklichkeit aber plattgequetschtes Getreide.

Flocken, als Foltermethode, ist die norddeutsch ausgesprochene Form von Pflocken. Die Arme und Beine des zu Folternden werden an vier Pflöcke gebunden und er wird mit Kitzeln, Wasser oder auch mit Honig und Ameisen gepiesakt.

Flock, im Englischen, kann eine Herde bzw. ein Schwarm sein, aber genauso die Flocke wie im Deutschen.

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